Route 1: Englischer Garten, Südteil
Start: Haus der Kunst, nördlicher Ausgang.
Anfahrt: U4 oder U5 bis Lehel, dann etwa acht Minuten zu Fuß. Alternativ Bus 100.
Länge: etwa 2 Kilometer, 75 bis 90 Minuten mit sechs Stationen.
Passt für: 6 bis 12 Jahre.
Der Südteil ist der belebteste Teil und dadurch der sicherste für größere Gruppen: breite Wege, viele Menschen, klare Orientierungspunkte. Gute Stationen sind der Eisbach, der Monopteros und der Chinesische Turm. Am Turm gibt es Gastronomie und Toiletten, deshalb eignet sich dieser Punkt gut als Ziel mit Kuchenpause.
Achte auf die Radfahrer. Die Hauptwege sind schnell befahren, also setze die Stationen etwas abseits auf die Wiese.
Route 2: Westpark
Start: Eingang Westendstraße.
Anfahrt: U6 bis Holzapfelkreuth oder Partnachplatz.
Länge: etwa 1,5 Kilometer, 60 bis 75 Minuten mit fünf Stationen.
Passt für: 4 bis 9 Jahre.
Der Westpark ist der ruhigere Vorschlag und damit besser für jüngere Kinder. Es gibt viele kleine Hügel, Brücken und abgegrenzte Gartenbereiche, die sich gut als Stationen eignen. Die Wege sind übersichtlich, und die Gruppe verliert sich nicht.
Für die Kleinsten: Der Bereich um den Mollsee reicht schon für vier Stationen auf kurzer Strecke.
Route 3: Olympiapark
Start: Eingang am Olympiaberg, Seite Spiridon-Louis-Ring.
Anfahrt: U3 bis Olympiazentrum.
Länge: etwa 2,5 Kilometer, 90 Minuten mit sechs Stationen.
Passt für: 8 bis 12 Jahre.
Der Olympiapark ist die anstrengendste und die spektakulärste Route. Der Aufstieg auf den Olympiaberg ist eine Station für sich, und von oben sieht man die ganze Stadt. Gute weitere Punkte sind der Olympiasee, das Zeltdach und die Uferwege.
Wegen der Steigungen ist diese Route für jüngere Kinder zu lang. Ab acht Jahren funktioniert sie sehr gut.
Wenn es regnet
München und Regen sind ein eingespieltes Team. Der Plan bleibt der gleiche, nur kürzer: Stationen halbieren, Ziel nach drinnen legen, Wechselsocken ansagen. Weil nichts ausgedruckt und im Park versteckt ist, kostet der Umbau ein paar Minuten statt eines neuen Nachmittags.
Was ihr mitbringen solltet
- Ein geladenes Handy für die Gruppe
- Trinkflaschen, im Sommer mehr als gedacht
- Eine Schatzkiste oder kleine Preise für das Ziel
- Bei Kindern unter acht: einen zweiten Erwachsenen
- Regenjacken, auch wenn die Vorhersage etwas anderes sagt
Warum nicht einfach eine Liste mit Ausflugszielen
Weil eine Liste euch nicht durch den Nachmittag trägt. Diese drei Routen sind so gewählt, dass ihr die Stationen selbst auf die Karte setzt und die Geschichte sich daran anpasst. Ihr seid also nicht an einen bestimmten Baum gebunden, an dem ein Umschlag hängen müsste.